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Wir fertigen ORTHOPÄDISCHE EINLAGEN in unserer eigenen Werkstatt nach Maß für Sie an.  Auf Wunsch passen wir die Einlagen auch fachgerecht in Ihre Fußbettschuhe ein.

Oft sind orthopädische Einlagen immer noch als olle klobige Dinger verschrien.

Dieses Vorurteil passt aber nicht mehr auf unsere heutigen Einlagen, die wir Mithilfe von 3D Scans,  Fussdruckmessungen, Ganganalyse oder auch mit einer computergesteuerten  Fußinnendruckmessung  speziell nach Maß für jeden Kunden einzeln herstellen.

Aber nicht nur die Messtechniken haben sich bei uns stetig verbessert, sondern oder auch ganz  besonders die Materialien. Die heutigen Materialen steigern die Funktion, die Langlebigkeit und  natürlich auch den Tragekomfort der Einlagen.

Außerdem werden die heutigen Einlagen auch speziell ihrer Verwendung nach angepasst, wie z.B.  Sporteinlagen, Pumpseinlagen oder für besondere Beanspruchungen im Berufsleben. Die extra für Sie hergestellten  Maßeinlagen sind nicht nur zur Behandlung Ihrer Fußprobleme, sondern wirken sich auch positiv auf  Ihre Gelenke und den Rücken aus. Leider haben auch die heutigen Einlagen nur eine gewisse  Haltbarkeit. Daher kann der Arzt im Rahmen des Wirtschaftlichkeitsgebots bei Bedarf jedes Jahr  neue Einlagen verordnen.

Vom Grundprinzip gibt es zwei Arten von Einlagen. Einmal die passiven und zum Anderen aktive  Einlagen. Die passiven Einlagen stützen den Fuss nur und die Fussmuskulatur muß nicht viel  machen. Damit diese Art der Einlagen wirken können, müssen Sie konsequent von morgens bis  abends getragen werden. Bei den aktiven Einlagen / sensomotorischen Einlagen wird die  Vorspannung der Muskulatur geändert und die Muskeln werden zur Arbeit gezwungen. Dadurch kann man sehr gezielt an Probleme rangehen und der Fuss wird nach einer gewissen Zeit in der Lage sein  sich wieder richtig aufzustellen.

Sensomotorische Einlagen

Sensomotorische Einlagen mit Propriozeption können in vielen Situationen helfen, wo andere  Einlagen an ihre Grenzen stoßen. Wir haben den Bereich der sensomotorischen Einlagen in drei  Unterbereiche aufgegliedert.

1. Schmerztherapie
2. Sport
3. Kinder


Grundprinzip der sensomotorischen Einlagen
Propriozeption ist das Aufnehmen und Weiterleiten afferenter Reize über die sensiblen  Nervensensoren im Bereich der Bänder, Sehnen und Gelenkkapseln, der Golgi-Sehnenorgane im  Muskel-Sehnenübergangsbereich sowie der Muskelspindeln im Muskelbauch.

Durch intramuskuläre Fasern sind die Muskelspindeln die einzigen trainierbaren Sensoren des  menschlichen Körpers. Dieses ist die physiologische Voraussetzung des Körpers für die  Versorgungsmöglichkeit mit sensomotorischen Fußbettungen bei hypertoner und hypotoner  Muskulatur.

Über afferente Bahnen werden Signale zum Rückenmark geleitet. Die dort eingehenden  Informationen werden verschaltet und über das Cornu ventrale (motorisches Vorderhorn) auf  efferenten (den Effekt auslösenden) Bahnen als motorisches Signal an die Muskulatur weitergeleitet. Die Muskulatur reagiert mit Kontraktion.
Neben den Gelenk- und Gliederketten verfügt der menschliche Körper über Muskeln, die als aktive  Elemente verschaltet sind zu Muskelgruppen und Muskelketten. Veränderungen in der Körperstatik  und in den Gliederketten ziehen auch immer eine reaktionäre Veränderung in den Muskelketten nach  sich. Kurz gesagt: Vom Fuß aus beginnt die Haltung!

Anders als konventionelle Versorgungen basieren propriozeptive Einlagen nicht nur auf dem Wissen  um statische und biodynamische Einflussnahme, sondern werden ergänzt durch Erfahrungen aus der Physiotherapie.
Durch gezielte Druckimpulse werden Muskelreaktionen beeinflusst und der Patient kann sich durch  Eigenkräfte aktiv an Korrekturen von Fehlstellungen und Fehlgangbildern beteiligen. Die nach dem  individuellen Fuß gefrästen, propriozeptiven Basissysteme, die durch Einbezug der körpereigenen  Tiefenwahrnehmung auf reflektorischem Weg Muskeltonus und Muskelreaktionszeiten verändern,  helfen aktiv, Fuß- und Beinfehlstatiken zu beheben, Gangbildstörungen zu korrigieren sowie  Muskelkoordination, Feinmotorik und Wahrnehmung zu verbessern.



Die Einlagen simulieren statisch die natürliche Position des Fußes und nutzen biomechanische  Gesetzmäßigkeiten aus, indem die Hebelarme angeglichen werden und so die Schrittabwicklung mit  geringstem Kraftaufwand realisiert werden kann. Über den Druck der unterschiedlichen Reizpunkte  werden gezielte Impulse gegeben, die auf reflektorischem Weg das Signal an die Muskulatur  weitergeben, sich stärker zu aktivieren. Ziel der Versorgung ist es, durch propriozeptives Training  Bewegungen zu automatisieren und als autonomes Bewegungsmuster zu installieren. Um einen  größtmöglichen Effekt zu erzielen, sollte das propriozeptive Training vom Patienten bzw. Eltern und  Pflegepersonal angenommen und bewusst wahrgenommen werden. Durch gezielte Druckpunkte und  Einarbeitung unterschiedlicher Ebenen wird den vorhandenen Fehlgangbildern aktiv entgegengewirkt  und dadurch die Gesamtwahrnehmung verbessert und gefördert.
Weiter Informationen erhalten sie unter www.proprio.info oder www.fisch-im-schuh.de